
Netzhaut: Makula und Retina
Die Glaskörper- und Netzhautchirurgie ist eines meiner Spezialgebiete und die ich mit Leidenschaft ausübe. Durch meine Facharztausbildung in UK und Fellowships (vertiefende chirurgische Ausbildung) in Schottland und Birmingham konnte ich mit exzellenten Mentoren eine intensive netzhautchirurgische Ausbildung genießen.
Als Leiter der Netzhautambulanz berate und begleite ich Sie gerne bei der Behandlung Ihrer Netzhaut. Mehr als 1000 Netzhautoperationen sprechen für meine Erfahrung in diesem Gebiet.
Netzhautchirurgie
Epiretinale Membran (Macular Pucker, Gliose, Cellophanopathie)
Eine epiretinale Membran ist ein feines zusätzliches Häutchen, welches sich wie eine Klarsichtfolie auf die Netzhau legt und zur Sehverschlechterung führt. Patienten klagen oft über Verzerrungen im Sehen.
Diese epiretinale Membran kann schonend bei einer Operation (Vitrektomie - Peeling) entfernt werden.
Makulaforamen
Ein Makulaforamen ist ein Loch in der zentralen Netzhaut, welches durch einen Glaskörperzug entsteht. Viele Patienten klagen über einen blinden Fleck in der Sehmitte. In den meisten Fällen kann dieses Loch mit einer Operation (Vitrektomie - Peeling - Gas) verschlossen werden.
Glaskörperblutung
Eine Glaskörperblutung entsteht über ein undichtes oder eingerissenes Blutgefäß. Dies kann viele Ursachen haben. Deshalb können unterschiedliche Behandlungen notwendig sein (Observanz, Laser oder Vitrektomie).
Netzhautablösung
(Ablatio retinae)
Die Netzhaut kann sich in den meisten Fällen durch Ansammeln von Flüssigkeit durch einen Netzhautriss ablösen. Patienten mit starker Kurzsichtigkeit (Myopie) haben ein höheres Risiko. Wenn Sie Blitze, Russregen, oder einen größer werdenden Schatten sehen, dann könnte ein Netzhautriss oder -ablösung dahinter stecken.
Die Netzhautablösung muss fast immer mit einer Operation behandelt werden (Vitrektomie mit Gas oder Öl, oder Plomben).